02.01.2018

Mittelbau-Befragungen

Aktuell: Befragung aller Mitarbeiter*innen der Universität ab 01.02.2018

Eine Universitätsleitung muss gemäß Arbeitsschutzverordnung physische sowie psychische Arbeitsgefährdungen von Beschäftigten evaluieren sowie geeignete Maßnahmen zur Abwendung entwickeln. Unterstützt vom Bielefelder Gesundheitsexperten-Team um Prof. Badura kommt hierzu an der Uni Bremen ab 01.02.2018 ein für die Arbeit an Universitäten passender Online-Fragebogen zum Einsatz. KRAM fordert alle akademische Mitarbeiter*innen auf, sich in dieser breit angelegten Befragung zur eigenen Arbeitssituation zu äußern. Denn aus den Antworten werden Maßnahmen abgeleitet werden, um Ressourcen zu stärken und Gefährdungen bestmöglich zu reduzieren.

Da die letzte Befragung eine Weile zurück liegt und sich seither viel entwickelt hat an der Uni Bremen (s.u.), ist ein neuer realistischer Stand wichtig! KRAM setzt sich für eine offene Ergebnisdiskussion sowie sinnvolle Maßnahmenplanung ein.

 

Vorläufer-Befragung : KRAM, Personalrat und Frauenbeauftrage gemeinsam überzeugten Rektorat

Im Jahre 2009/10 wurde auf Initiative von KRAM, Personalrat und zentraler Frauenbeauftrager eine große Befragung im akademischen Mittelbau durchgeführt. Sie umfasste eine quantitative Befragung (Phase 1) sowie einen vertiefenden, qualitativen Teil (Phase 2). Ergebnisse zur Belastungssituation in dieser Mitarbeiter*innen-Gruppe hat das durchführende, externe Institut in zwei Dokumenten veröffentlicht:

befragung-phase-1-arbeitssituation_wimi_2010

befragung-phase-2-arbeitssituation-wimi-2011

Ergebnisse in Verbesserungsmaßnahmen übersetzen

Auf Basis der vielfältigen Einlassungen der Kolleg*innen konnten wichtige, bis dahin ruhende Themen bewegt werden: Im Nachgang wurden Problemfelder erkannt und  Maßnahmen zur Verbesserung der Arbeitssituation des Mittelbaus verhandelt und umgesetzt. Diese wurden ab 2013/14 evaluiert und ab dann stetig weiter entwickelt. KRAM diskutiert mit dem Rektorat in seinen Semestergesprächen über Stand und Weiterführung der aus der Befragung resultierenden Entwicklungen.